Die 100 Irrtümer der Hunde-Erziehung

Erziehung von Hunden und Welpen

Egal ob Sie nun einen Chihuahua, Labrador, Pudel, Schäferhund, Mops oder Mischling besitzen: der richtige Umgang mit dem Hund ist der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander. Nur eine gewaltfreie Hunde-Erziehung kann dafür sorgen, dass das Urvertrauen des Hundes nicht zerstört wird. Gewaltfreiheit darf aber nicht mit einem Mangel an Konsequenz und Bestimmtheit verwechselt werden! Welpen ohne artgerechte Hunde-Erziehung können sehr schnell lästig werden und dem Hunde-Besitzer die Freude nehmen.

Eine gewaltfreie und artgerechte Hunde-Erziehung ist die Basis für eine funktionierende Beziehung zwischen Hund und Halter. Nur durch eine möglichst fehlerfreie Hunde-Erziehung kann für Mensch und Tier die maximale Sicherheit erzielt werden.

Hundeschule, Hunde-Erziehung, Welpen-Erziehung

Gerade in der Hundeschule wird bei der Vermittlung der Kommandos "Fuß, Komm, Sitz, Platz und Bei Fuß" immer wieder auf barbarische Methoden wie Leinenruck und Alpha-Wurf zurückgegriffen. Selbst in Hundeschulen, die sich gegen solche Techniken aussprechen, finden sich immer noch fatale Irrtümer wie falsch verstandenes Rangdenken und der Glaube, dass wir Menschen "Leitwölfe" sind.

Natürlich ist der richtige Zeitpunkt für den Beginn der Hunde-Erziehung das Welpenalter. Aber auch einem älteren Hund kann man problemlos gewünschte Verhaltensweisen beibringen. Viele Hundeschulen haben die Erziehung mittels "Starkzwang" gegen eine belohnende Hunde-Erziehung getauscht: bei erfolgreichem Gehorchen bekommt der Hund ein Leckerli. Diese Methode ist zwar sicher ein Schritt in die richtige Richtung, aber was machen wir, wenn wir einmal kein Leckerli eingesteckt haben? Wird uns der Hund dann auch folgen? Hunde sind hochintelligente Tiere und merken sofort, ob es in unserer Tasche raschelt oder nicht. Das Ziel sollte doch sein, dass unser Hund in jeder Lebenslage folgt und nicht nur dann, wenn er eine Belohnung erwartet.

Hunderassen, Erziehung

Bei der Erziehung eines Welpen oder eines ausgewachsenen Hundes sollte auch immer berücksichtigt werden, dass der Hund jedem Familienmitglied gehorchen sollte und nicht nur jenem, der mit dem Hund in die Hunde-Schule geht. Hunde-Erziehung ist ein schönes Stück Arbeit und verlangt von jedem Familienmitglied Konsequenz und Durchhaltevermögen. Hierzu ist es notwendig, die richtige Kommunikation mit dem Hund zu finden. Leider passieren gerade bei der Kommunikation die meisten Fehler: viele Hundeschulen und Hundetrainer glauben, sich hündisches Verhalten abgeschaut zu haben und wollen nun ihrerseits mit dem Hund "hündisch" kommunizieren. Der Mensch ist aber keine Hundemutter und kein Wolf - und der Hund weiß das. So muss es unweigerlich zu Missverständnissen in der so wichtigen Kommunikation mit dem Hund kommen.

Wenn es dann zu spät ist und sich der Hund zu einem "Problemhund" entwickelt hat, wird gerne im Internet nachgelesen, um sich Ratschläge zu holen. Wie verantwortungslos und unseriös ist es da, wenn in Hunde-Foren Tipps ausgetauscht werden, ohne den Hund oder den Hunde-Halter und deren Problem zu kennen? Wie soll jemand mit zusammengesammelten Tipps bei seinem Hund "hart durchgreifen", wenn schon die bisherige Kommunikation gescheitert ist? Hunde-Erziehung ist eine verantwortungsvolle Angelegenheit, da ein aggressiver Hund eine große Gefahr für die beteiligten Familienmitglieder darstellt.